Der Zahn der Zeit – Interessante Forschungsergebnisse aus der Schweiz:

Schädel des Eismannes von vorn.

Bildquelle: uzh.ch

Die älteste Feuchtmumie der Welt wurde vom Zentrum für Evolutionäre Medizin der Universität Zürich zum ersten Mal umfassend auf den Zustand der Zähne und des Kiefers hin untersucht. Die Diagnose bestätigt: Ötzi musste sich im Prinzip schon im Jahre 3300 v. Chr. mit denselben – auch heute bei uns noch weitverbreiteten – Zahnerkrankungen herumschlagen: Mit Parodontitis, Karies und unfallbedingten Zahnverletzungen.

Stark abgeschliffene Backenzähne weisen außerdem darauf hin, dass der Eismann Nahrungsmittel auf Getreidebasis zu sich genommen hat, die durch den Abrieb der damaligen Mahlsteine stark verunreinigt waren. Was andererseits zur Folge hatte, dass Brot und Haferschleim wiederum viel zur Selbstreinigung der Zähne beigetragen haben.

Mehr zu den spannenden Ergebnissen