Embryos von rauchenden Müttern wachsen langsamer

Bildquelle: BBC

Schon länger beschäftige ich mit den speziellen Anforderungen an die Zahnmedizin, wenn es um schwangere Patienten geht. Parodontitis, Zahnfleischrückgang, Entzündungen sind hier wichtige Themen, weil sie die Gesundheit des ungeborenen Kindes bedrohen. Die BBC berichtet jetzt über eine aktuelle Studie französischer Forscher in einer Klinik für künstliche Befruchtung. (Link: ). So stellten sie fest, dass Embryos von rauchenden Müttern während ihrer Entwicklung immer einige Stunden hinterher hinkten. Studienleiter Dr. Thomas Freour stellt fest: „Embryos rauchender Mütter verhalten sich langsamer, da ist eine Verzögerung in ihrer Entwicklung.“ Und er hat einen Rat: „Sie wollen ein Baby, hören Sie auf zu rauchen!“ Damit hat er aus zweifacher Sicht recht. Denn es ist erwiesen, dass Rauchen auch das Risiko für die Entstehung von Parodontitis deutlich erhöht. Gleichzeitig gibt es einen engen Zusammenhang zwischen Parodontitis und einem niedrigen Geburtsgewicht. Forscher haben zudem bereits nachgewiesen, dass es durch entzündliche Prozesse im Mundraum zu Fehlgeburten gekommen ist. Mehr Informationen zu diesem Thema.