Neueste Forschungsergebnisse erhöhen die Verträglichkeit von Implantaten erheblich

neue Implantatbeschichtung verbessert Heilung nach OPÄltere Menschen generell, aber auch Risikopatienten, die an Osteoporose oder Diabetes leiden, hatten bisher oft das Problem, dass Implantate bei ihnen nicht optimal einheilen konnten und deshalb als Therapieform von vornherein ausgeschlossen wurden. Aber auch der Normalpatient musste sich 6 bis 12 Wochen gedulden, bis ein Implantat die notwendige Belastbarkeit erlangte, um den Zahnersatz zuverlässig zu tragen.

Spanische Wissenschaftler haben jetzt eine spezielle Beschichtung entwickelt,.die biologisch abbaubar ist und sich nach dem Einsetzen des Implantats im Kiefer langsam auflöst. Dabei gibt sie Silikonbestandteile und bioaktive Moleküle in den Kiefer ab, die den Vorgang der Einheilung erheblich beschleunigen. Was wiederum zur Folge hat, dass der Patient schneller weiterbehandelt werden kann und sein gewohntes Leben viel früher aufnehmen kann, als das bisher der Fall gewesen ist.

Die neuen Implantate stellen somit auch für die oben erwähnten Risikopatienten eine Chance dar, die Vorteile eines dauerhaften Zahnersatzes für sich zu nutzen. Ein großer Fortschritt, denn Zahnlücken können zu Fehlstellungen des Kiefers führen und ernste Konsequenzen nach sich ziehen. Eine stabile Prothese hingegen sorgt dafür, dass Ober- und Unterkiefer gleichmäßig belastet werden und diese Probleme gar nicht erst auftreten.

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