Parodontal-Schnelltest – die problemlose Möglichkeit, sofort Gewissheit zu erlangen

Bei meinen Patienten-Vorträgen weise ich regelmäßig darauf hin, wie wichtig die frühzeitige Diagnose einer Zahnfleischentzündung ist, weil sie sich auf das gesamte Wohlbefinden negativ auswirken und bei Erkrankungen wie z.B. Diabetes zu gravierenden Nebenwirkungen führen kann. Dieser Hinweis ist doppelt angebracht, da eine Parodontitis über viele Jahre unauffällig verlaufen kann, bis sich die Symptome schmerzhaft bemerkbar machen.

Das Interesse an diesen Zusammenhängen ist naturgemäß groß, wobei ich stets den Eindruck habe, dass viele Patienten die Problematik nicht unbedingt auf sich selbst beziehen. Bei meinem letzten Vortrag habe ich deshalb einen Parodontal-Schnelltest angeboten, der binnen kürzester Zeit – und ohne großen Aufwand – eine erste Diagnose ermöglicht.

Der Schnelltest funktioniert ein bisschen wie bei der heimischen Schwangerschafts-Diagnose. Der Patient nimmt einen Schluck destilliertes Wasser und umspült seinen Mundraum. Nach dem Ausspucken werden mit einer Pipette drei Tropfen der entstandenen Lösung auf einen Teststreifen gegeben – und falls eine Zahnfleischentzündung besteht, hat der Patient jetzt die Gewissheit, dass ein Besuch beim Zahnarzt zwecks genauerem Befund dringend notwendig ist.

Meine Zuhörer haben von der angebotenen Möglichkeit regen Gebrauch gemacht. Auch bei diesem kleinen „Testlauf“ wurde bestätigt, dass Parodontitis eine echte Volkskrankheit ist (knapp 75% aller Bundesbürger leiden darunter) und dass es Faktoren gibt, die eine Erkrankung noch begünstigen: Raucher sind besonders gefährdet, ebenso Diabetiker oder Menschen, die unter einem schlecht sitzenden Zahnersatz leiden.