Endlich mit einem Tabu-Thema aufräumen

Mundgeruch ist nichts, weswegen man sich schämen muss. Er kann unterschiedliche Gründe haben, die sich in der Regel schnell diagnostizieren und gezielt behandeln lassen. Das konnten wir erst neulich einem TV-Team des WDR in unseren Räumlichkeiten praxisnah demonstrieren.

Da es den betroffenen Patienten immer noch peinlich ist über ihr Problem öffentlich zu sprechen, mussten wir im Vorfeld sogar eine Anzeige schalten, um einen Probanden zu finden, der keine Scheu vor der Kamera hatte. Der daraus resultierende Beitrag ist jetzt in der Mediathek abrufbar (einfach auf den untenstehenden Link klicken).

Wir bedanken uns für das Medieninteresse und die Mitwirkung unseres Beispiel-Patienten, der keine Probleme damit hatte, über seine Symptome öffentlich zu sprechen – und der somit dazu beigetragen hat, die Mundgeruch-Therapie anschaulich darzustellen und dadurch eventuelle Vorbehalte abzubauen.

Zum WDR-Beitrag

Anzeichen für eine eventuelle Zahnfleischentzündung unbedingt im Auge behalten

Eine gute Zahngesundheit wirkt sich immer auch positiv auf das allgemeine Wohlbefinden eines Menschen aus. Deshalb sollte man bereits erste Anzeichen aufmerksam beobachten, die darauf hindeuten könnten, dass sich in diesem Bereich Dinge zum schlechteren wenden.

Besonders eine Zahnfleischentzündung muss so früh wie möglich diagnostiziert und behandelt werden, da bei diesem Krankheitsbild die Nebenwirkungen ganz besonders vielfältig und vielschichtig auftreten können. Sie kann das Immunsystem unnötig belasten und bakteriologischen Entzündungen Vorschub leisten. Im fortgeschrittenen Stadium führt sie zu Zahnfleischrückgang und einer damit verbundenen Lockerung der Zähne, die sich auf den gesamten Kiefer negativ auswirken kann. Der „falsche Biss“ führt dann zu Problemen beim Kauen oder Sprechen, ja sogar zu Muskelverspannungen nicht nur im Kieferbereich, sondern bis hinunter in den Rücken.

Ich empfehle also dringend, auf die wichtigsten Symptome zu achten, die mit einer Parodontitis einhergehen: Blutendes Zahnfleisch nach dem Zähneputzen, wunde Stellen im Mund und ein permanenter schlechter Atem sollten die Alarmglocken läuten lassen. Wenn die Zähne anscheinend „länger werden“ oder Zahnlücken entstehen, die vorher nicht erkennbar waren, dann sollte unbedingt sofort ein Zahnarzt-Termin verabredet werden.

Und bitte keine unnötige Angst: Eine Zahnfleischentzündung kann heute schonend und ohne Schmerzen therapiert werden. Lässt man sie allerdings unbehandelt …

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Kampf gegen Antibiotika-Resistenzen zeigt Erfolge

Bildquelle: RKI Berlin

Allein  in deutschen Krankenhäusern wird jeder vierte Patient mit Antibiotika behandelt, berichtet das Robert-Koch-Institut (RKI) in einer aktuellen Studie.

Die Anwendung von Antibiotika trage aber maßgeblich zur Verbreitung von Resistenzen bei, warnt das RKI. Und auch Zahnärzte müssen häufig zu Antibiotika greifen – zum Beispiel bei Zahnfleischrückgang, Entzündungen und Parodontitis. Obwohl wir die Problematik schon lange kennen, mussten wir in der Vergangenheit immer wieder Antibiotika verschreiben, zum Beispiel bei Risikopatienten oder bei Parodontitis-Behandlungen.

Bei der Suche nach alternativen Behandlungsmethoden habe ich jetzt einen echten Quantensprung erreicht: mit dem Einsatz der Photodynamischen Therapie zur Behandlung von Zahnfleischrückgang, Entzündungen und Parodontitis. Bei 90 Prozent der Patienten, die früher mit einem Antibiotikum behandelt werden mussten, reicht nun die Behandlung mit dem sanften Laserlicht. Dieses zerstört in Kombination mit einem speziellen Farbstoff aggressive und sogar antibiotikaresistente Bakterien. Ein Antibiotikum kann ich jetzt als letzten Pfeil im Köcher für schwierige Fälle aufbewahren. Hier erfahren Sie mehr: www.john-chanteaux.de

Ein Fall fürs Fernsehen: WDR filmt sanfte Laser-Therapie gegen Zahnfleischrückgang

„Komm’ ich jetzt ins Fernsehen?“ fragten mich meine Mitarbeiterinnen. „Ja“, konnte ich ihnen antworten, „vielleicht wird jemand entdeckt.“ Doch Scherz beiseite.

Der WDR war wegen eines Themas in unserer Praxis zu Gast, das mir sehr am Herzen liegt: der Kampf gegen die Parodontitis.

Seit einigen Monaten setzen wir ja die Photodynamische Therapie zur Behandlung von Zahnfleischrückgang (Parodontitis) ein. Die schmerzfreie und sanfte Therapie mit einem speziellen Laser stand auch schon im Mittelpunkt mehrerer Vorträge, die sich unglaublich großer Resonanz erfreuten. Das hat sich wohl bis zum WDR herumgesprochen, der bald über die Photodynamische Therapie berichten wird.

Eines der Anzeichen für eine Parodontitis ist der Rückgang des Zahnfleisches. Viele Patienten scheuten die bisher oft unangenehme Behandlung. Dank der neuen sanften Lasertherapie gegen Parodontitis ist die Hemmschwelle gesunken.

Und es ist so wichtig eine Parodontitis behandeln zu lassen, weil die Folgen von Herzinfarkt, Schlaganfall über Fehlgeburten bis zur Entstehung von Krebs reichen können.

Mehr Infos auf unserer Praxis-Webseite: www.john-chanteaux.de

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