Besondere zahnärztliche Massnahmen bei Herzerkrankungen und resistenten Keimen

Wer unter einem Herzklappenfehler leidet oder gar bereits eine entsprechende Operation hinter sich hat, muss Entzündungen rasch und gezielt bekämpfen. Das hat der renommierte Kardiologe Professor Dietrich Baumgart jüngst in einem Zeitungsbeitrag in der NRZ ausdrücklich bestätigt. Sehr gefreut habe ich mich darüber, dass Professor Baumgart ausdrücklich auch die Zahnmedizin erwähnt hat. Vielen ärztlichen Kollegen ist der Zusammenhang zwischen Zahngesundheit und allgemeinem Gesundheitszustand nämlich leider immer noch fremd.

Bei jeder zahnmedizinischen Behandlung, bei der das Zahnfleisch verletzt wird, sollte laut Professor Baumgart begleitend ein Antibiotikum gegeben werden. Entzündungsstoffe und Bakterien aus dem Mundraum können anderenfalls bis zum Herzen wandern und dort vor allem bei Patienten mit Herzklappenproblemen erhebliche Schäden verursachen. Leider werden auch wir Zahnärzte immer häufiger mit Antibiotika-Resistenzen konfrontiert. Kommt beides – Herzklappenprobleme und Resistenz – zusammen, kann es für den Patienten gefährlich werden.
Ich habe mich deshalb frühzeitig auf die Suche nach alternativen Behandlungsmöglichkeiten begeben, mit denen Bakterien – auch resistente – sicher und zuverlässig abgetötet werden können. Mittlerweile kommt das Verfahren bei uns zum Einsatz. Mit sanftem Laserlicht und dem Einsatz einer Spezialflüssigkeit werden bei der photodynamischen Therapie sämtliche Bakterien beseitigt, bevor sie im Körper weiteren Schaden anrichten können.
Weiterer Vorteil: Die Methode ist völlig schmerzfrei und kommt zum Beispiel bei Zahnfleischentzündungen oder Parodontitis zum Einsatz.

Gefunden: der richtige Laser für eine schmerzfreie Parodontitis-Behandlung

Keimtötende Wirkung ohne Verabreichung von Antibiotika

Es ist in der Zahnmedizin wie im normalen Leben. Werbung verspricht einem das Blaue vom Himmel. Auch die Hersteller medizinischer Geräte verstehen sich darauf, ihren potenziellen Kunden das Angepriesene schmackhaft zu machen. Für mich steht aber immer der Nutzen für den Patienten im Mittelpunkt. Und diesen müssen mir die Anbieter wissenschaftlich überprüft und fundiert darlegen.

Nach vielen Vergleichen habe ich mich für das System von A.R.C. Laser entschieden. Dieses innovative Verfahren entfernt mit sanftem aber wirksamem Laser und einer Spezialflüssigkeit zuverlässig und schmerzfrei selbst antibiotikaresistente Bakterien. Die Einsatzmöglichkeiten dieser photodynamischen Therapie sind vielfältig.

Wir wissen zum Beispiel, dass mehr als 75 Prozent der Erwachsenen unter Parodontitis (PA) und anderen bakteriellen Entzündungen des Zahnfleisches oder der Mundhöhle leiden. Das Immunsystem wird dadurch dauerhaft belastet und das Risiko für Herzinfarkte, Schlaganfälle, Rheuma, Frühgeburten und Diabetes erhöht sich. Wissenschaftler gehen davon aus, dass PA-Bakterien sogar noch schädlicher sind als Rauchen, Adipositas oder zu hohe Cholesterin-Werte.
Bei der gängigen Therapie kommen in der Regel Antibiotika zum Einsatz. Nebenwirkungen aber auch Antibiotika-Resistenzen setzen uns Zahnmedizinern hier Grenzen. Und genau da hilft die photodynamische Therapie von A.R.C. Laser.
Sie wirkt unabhängig von Antibiotika-Resistenzen selektiv auf die relevanten PA-Keime. Bei der schmerzfreien Behandlung wird ein spezieller Farbstoff durch die Bestrahlung mit dem Laser angeregt und bildet dadurch so genannten Singulett-Sauerstoff. Dieser reaktive Sauerstoff tötet effektiv Bakterien ab. Patientenbeobachtungen an der Universität in Aachen in Zusammenarbeit mit dem AALZ (Aachener Dental Laser Center) haben diesen Effekt bereits bestätigt.
Die photodynamische Therapie wurde zur Behandlung von Hautkrankheiten entwickelt und hat sich vor allem bei Hautkrebs und seinen Vorstufen bewährt.

 

Süddeutsche Zeitung: „Mit Zahnseide gegen den Herzinfarkt“

Schön, dass auch immer mehr ernstzunehmende Medien die Bedeutung der Zahngesundheit für den ganzen Körper in den Mittelpunkt rücken. So berichtet die Süddeutsche Zeitung über recht neue Studien zum Zusammenhang Zahngesundheit und Herzinfarkt. In Fachkreise gilt schon länger als gesichert, dass der Entzündungsstoff aMMP-8 Herzinfarkte

auslöst. Darüber hinaus ist das bei Zahnfleischentzündungen und Parodontitis entstehende aMMP-8 für Schlaganfälle, Frühgeburten und Probleme bei der Behandlung von Diabetes und Rheuma verantwortlich.

Doch so einfach, wie es die Überschrift in der Süddeutschen Zeitung nahe legt, ist die Vorsorge dann doch nicht. Zahnseide alleine reicht bei weitem nicht, um ernsten Erkrankungen vorzubeugen. Ich empfehle zweimal pro Jahr eine professionelle Zahnreinigung, bei der Rückzugsnischen für Bakterien wirkungsvoll entfernt werden. Zusätzlich setze ich in meiner Düsseldorfer Praxis auf einen schmerzlosen Test, mit dem Zahnfleischentzündungen bereits im Frühstadium lokalisiert werden können, bevor sie ernste Folgen haben.

Lob für schmerzfreie Parodontitisbehandlung. Der Laser macht’s möglich

Mit unserer innovativen photodynamischen Therapie können wir in der Düsseldorfer Praxis Zahnfleischentzündungen und Parodontose sanft und schmerzfrei behandeln. Dafür haben wir in ein innovatives Lasersystem investiert und entsprechende Fortbildungen absolviert. Umso mehr freut es mich, wenn Patienten davon profitieren und uns loben – zum Beispiel in dieser Patientenbewertung auf dem Bewertungsportal „docinsider“.

Die photodynamische Therapie hat neben ihrer schonenden Anwendung weitere Vorteile: Sie bietet langanhaltenden Schutz und Pflege für Implantate, Zähne und Zahnfleisch und kann auch antibiotikaresistente Keime ausschalten. Besonders wichtig ist dies auch als Therapiebegleitung bei Herzerkrankungen, Diabetes und Rheuma, denn Entzündungsstoffe aus dem Mundraum erschweren einerseits die Behandlung und können Herzinfarkte und Schlaganfälle auslösen.