Zweifelsfrei in 10 Minuten – ein Schnelltest gibt Sicherheit

Rheinbote Düsseldorf

Nachdem ich – hier und in unterschiedlichen Pressemedien – immer wieder auf die Gefahren einer unbeachteten Zahnfleischentzündung hinweisen konnte, habe ich mich darüber hinaus entschlossen, in die Offensive zu gehen und 300 Schnelltests kostenlos anzubieten.

Solange der Vorrat reicht, können Interessenten in meiner Praxis einen Termin ausmachen und binnen 10 Minuten Sicherheit darüber erlangen, ob sie unter einer versteckten Parodontitis leiden oder nicht.

Diese 300 kostenlosen Tests haben einen weiteren, nicht zu unterschätzenden Nutzen: Die daraus resultierenden Daten fließen in die aktuelle EDISA-Studie ein und ermöglichen uns nach der Auswertung eine weitere Verbesserung der Diagnose und Therapie von betroffenen Patienten.

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Zahnfleischentzündungen können sich auf den ganzen Körper negativ auswirken

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Am letzten Freitag hat die Bildzeitung eine Problematik ausgiebig behandelt, auf die ich – ob nun in meiner Praxis oder hier im Blog – immer wieder eindringlich hinweise: Parodontitis sollte keinesfalls auf die leichte Schulter genommen werden!

Zahnfleischentzündung ist keine Krankheit, die auf den Mundraum begrenzt wirkt, sondern sich im gesamten Körper negativ bemerkbar machen kann. Risikopatienten, die an Herz-Kreislauf-Erkrankungen oder Diabetes leiden, können davon genauso betroffen sein, wie Schwangere und Träger von Hüft- oder Kniegelenksprothesen.

Die gute Nachricht dabei: Gegen Parodontitis hilft heute unsere sanfte photodynamische Therapie. Sie wirkt ganz ohne Schmerzen und Antibiotika. Kein Vergleich mit der aufwändigen Behandlung, die bislang notwendig war. kann heute in den allermeisten Fällen erfolgreich behandelt werden. Im Idealfall wird die Krankheit früh diagnostiziert – denn dann ist der Schaden am Knochen geringer und die Behandlung leichter.

Eine frühe Diagnose heute ebenfalls problemlos möglich, denn mittlerweile stehen zuverlässige Schnelltests zur Verfügung, die sofort Klarheit darüber verschaffen, ob ein Patient von einer Zahnfleischentzündung betroffen ist.

Darüber hinaus gibt es diesen effektiven Mund-Gesundheits-Test jetzt auch für zu Hause. PerioSafe ist in den Apotheken erhältlich und lässt sich ähnlich einfach anwenden wie ein handelsüblicher Schwangerschaftstest. Gut für alle, deren Zahnarzt diese Diagnose noch nicht anbietet. Bei uns ist der PerioSafe-Test bereits seit vier Jahren Standard.

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Neueste Forschungsergebnisse erhöhen die Verträglichkeit von Implantaten erheblich

neue Implantatbeschichtung verbessert Heilung nach OPÄltere Menschen generell, aber auch Risikopatienten, die an Osteoporose oder Diabetes leiden, hatten bisher oft das Problem, dass Implantate bei ihnen nicht optimal einheilen konnten und deshalb als Therapieform von vornherein ausgeschlossen wurden. Aber auch der Normalpatient musste sich 6 bis 12 Wochen gedulden, bis ein Implantat die notwendige Belastbarkeit erlangte, um den Zahnersatz zuverlässig zu tragen.

Spanische Wissenschaftler haben jetzt eine spezielle Beschichtung entwickelt,.die biologisch abbaubar ist und sich nach dem Einsetzen des Implantats im Kiefer langsam auflöst. Dabei gibt sie Silikonbestandteile und bioaktive Moleküle in den Kiefer ab, die den Vorgang der Einheilung erheblich beschleunigen. Was wiederum zur Folge hat, dass der Patient schneller weiterbehandelt werden kann und sein gewohntes Leben viel früher aufnehmen kann, als das bisher der Fall gewesen ist.

Die neuen Implantate stellen somit auch für die oben erwähnten Risikopatienten eine Chance dar, die Vorteile eines dauerhaften Zahnersatzes für sich zu nutzen. Ein großer Fortschritt, denn Zahnlücken können zu Fehlstellungen des Kiefers führen und ernste Konsequenzen nach sich ziehen. Eine stabile Prothese hingegen sorgt dafür, dass Ober- und Unterkiefer gleichmäßig belastet werden und diese Probleme gar nicht erst auftreten.

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Aktuelle Studie über die Versorgung mit den sofort belastbaren All-on-4-Prothesen

Das All-on-4 Säulenprinzip

Das Behandlungskonzept All-on-4 stellt eine sehr effiziente Möglichkeit dar, Patienten mit zahnlosem Kiefer schnell und komfortabel zu versorgen. Die Prothese ruht dabei lediglich auf vier „Säulen“ – und ist sofort belastbar. Das bedeutet, dass provisorische Zwischenlösungen überflüssig werden und sich die Behandlungsdauer deutlich verkürzt.

Außerdem kann die All-on-4-Lösung ggf. auch bei Patienten eingesetzt werden, die unter einem verminderten Knochenvolumen leiden. Die vier Implantate werden leicht schräg in den Kiefer eingesetzt und erlangen durch die Verankerung im Frontzahnbereich eine höhere Stabilität.

Eine unabhängige aktuelle Studie – entstanden unter Beteiligung der Uniklinik Freiburg – attestiert diesem Behandlungskonzept jetzt auch eine hohe Erfolgsquote: Bei knapp 4800 Implantaten kam es in nur etwa 70 Fällen zu Komplikationen. Allerdings weisen die Wissenschaftler auch darauf hin, dass ihnen das zur Verfügung stehende Datenmaterial keine Aussage hinsichtlich der Dauerhaftigkeit der All-on-4-Implantate erlaubt, was einen Zeitraum betrifft, der länger als fünf Jahre bemessen ist.

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