Zahnfleischentzündungen können sich auf den ganzen Körper negativ auswirken

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Am letzten Freitag hat die Bildzeitung eine Problematik ausgiebig behandelt, auf die ich – ob nun in meiner Praxis oder hier im Blog – immer wieder eindringlich hinweise: Parodontitis sollte keinesfalls auf die leichte Schulter genommen werden!

Zahnfleischentzündung ist keine Krankheit, die auf den Mundraum begrenzt wirkt, sondern sich im gesamten Körper negativ bemerkbar machen kann. Risikopatienten, die an Herz-Kreislauf-Erkrankungen oder Diabetes leiden, können davon genauso betroffen sein, wie Schwangere und Träger von Hüft- oder Kniegelenksprothesen.

Die gute Nachricht dabei: Gegen Parodontitis hilft heute unsere sanfte photodynamische Therapie. Sie wirkt ganz ohne Schmerzen und Antibiotika. Kein Vergleich mit der aufwändigen Behandlung, die bislang notwendig war. kann heute in den allermeisten Fällen erfolgreich behandelt werden. Im Idealfall wird die Krankheit früh diagnostiziert – denn dann ist der Schaden am Knochen geringer und die Behandlung leichter.

Eine frühe Diagnose heute ebenfalls problemlos möglich, denn mittlerweile stehen zuverlässige Schnelltests zur Verfügung, die sofort Klarheit darüber verschaffen, ob ein Patient von einer Zahnfleischentzündung betroffen ist.

Darüber hinaus gibt es diesen effektiven Mund-Gesundheits-Test jetzt auch für zu Hause. PerioSafe ist in den Apotheken erhältlich und lässt sich ähnlich einfach anwenden wie ein handelsüblicher Schwangerschaftstest. Gut für alle, deren Zahnarzt diese Diagnose noch nicht anbietet. Bei uns ist der PerioSafe-Test bereits seit vier Jahren Standard.

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Der Zahn der Zeit – Interessante Forschungsergebnisse aus der Schweiz:

Schädel des Eismannes von vorn.

Bildquelle: uzh.ch

Die älteste Feuchtmumie der Welt wurde vom Zentrum für Evolutionäre Medizin der Universität Zürich zum ersten Mal umfassend auf den Zustand der Zähne und des Kiefers hin untersucht. Die Diagnose bestätigt: Ötzi musste sich im Prinzip schon im Jahre 3300 v. Chr. mit denselben – auch heute bei uns noch weitverbreiteten – Zahnerkrankungen herumschlagen: Mit Parodontitis, Karies und unfallbedingten Zahnverletzungen.

Stark abgeschliffene Backenzähne weisen außerdem darauf hin, dass der Eismann Nahrungsmittel auf Getreidebasis zu sich genommen hat, die durch den Abrieb der damaligen Mahlsteine stark verunreinigt waren. Was andererseits zur Folge hatte, dass Brot und Haferschleim wiederum viel zur Selbstreinigung der Zähne beigetragen haben.

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Stevia, das zuckersüsse

Der neue Süsstoff Stevia ist ja sprichwörtlich in aller Munde. Da es sich aber nicht um einen Zuckerersatzstoff handelt, denken sie unbedingt dran, dass auch Stevia, wie normaler Zucker, Karies verursachen kann. Eine gute Mundhygiene und regelmäßige professionelle Zahnreinigungen stellen sicher, dass keine Karieslöcher oder Parodontose entstehen.

Elmex sponsert Intensiv-Fluoridierung

Bei der Parodontalen Erhaltungstherapie (PET) geht es nicht allein um die Kontrolle und die Entfernung von Belägen und Zahnstein. Mit einer speziellen Fluoridierung erreichen wir, dass der Zahn zusätzlich gehärtet wird. Die Fluoridbehandlung gilt wichtiger Baustein bei der Vorbeugung von Karies. Unter elmex.de/initiative können unsere Patienten zwei Vorteile für die Fluoridierung nutzen:

  1. 1. Erhält man nach einer Registrierung einen Gutschein über 10 Euro für eine Intensiv-Fluoridierung
  2. 2. Gibt es einen 1-Euro-Gutschein für den Kauf von Elmex Gelee