Anzeichen für eine eventuelle Zahnfleischentzündung unbedingt im Auge behalten

Eine gute Zahngesundheit wirkt sich immer auch positiv auf das allgemeine Wohlbefinden eines Menschen aus. Deshalb sollte man bereits erste Anzeichen aufmerksam beobachten, die darauf hindeuten könnten, dass sich in diesem Bereich Dinge zum schlechteren wenden.

Besonders eine Zahnfleischentzündung muss so früh wie möglich diagnostiziert und behandelt werden, da bei diesem Krankheitsbild die Nebenwirkungen ganz besonders vielfältig und vielschichtig auftreten können. Sie kann das Immunsystem unnötig belasten und bakteriologischen Entzündungen Vorschub leisten. Im fortgeschrittenen Stadium führt sie zu Zahnfleischrückgang und einer damit verbundenen Lockerung der Zähne, die sich auf den gesamten Kiefer negativ auswirken kann. Der „falsche Biss“ führt dann zu Problemen beim Kauen oder Sprechen, ja sogar zu Muskelverspannungen nicht nur im Kieferbereich, sondern bis hinunter in den Rücken.

Ich empfehle also dringend, auf die wichtigsten Symptome zu achten, die mit einer Parodontitis einhergehen: Blutendes Zahnfleisch nach dem Zähneputzen, wunde Stellen im Mund und ein permanenter schlechter Atem sollten die Alarmglocken läuten lassen. Wenn die Zähne anscheinend „länger werden“ oder Zahnlücken entstehen, die vorher nicht erkennbar waren, dann sollte unbedingt sofort ein Zahnarzt-Termin verabredet werden.

Und bitte keine unnötige Angst: Eine Zahnfleischentzündung kann heute schonend und ohne Schmerzen therapiert werden. Lässt man sie allerdings unbehandelt …

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