Im regen Austausch mit Kollegen – fachübergreifend Kompetenzen bündeln und weiter ausbauen

Der fachübergreifende Austausch mit Kollegen war und ist mir ein wichtiges Anliegen. Deshalb freue ich mich, dass ich im Rahmen des hausärztlich-diabetologischen Qualitätszirkels regelmäßig die Möglichkeit habe aktiv aus meiner Praxis zu berichten.

Am Dienstag, den 05. Februar, referiere ich in der Gemeinschaftspraxis Schaden über ein Thema, das mir sehr am Herzen liegt: Die Zusammenhänge und Wechselwirkungen, die nach neuesten Erkenntnissen zwischen den Krankheitsbildern Diabetes und Parodontitis bestehen.

Ich hoffe, dass mein Vortrag dazu beiträgt, dass der Blick meiner Kollegen hinsichtlich dieser Thematik weiter geschärft wird. Zudem gebe ich gern einen Überblick über neue Methoden der Früherkennung und Behandlung einer Parodontitis und freue mich auf einen regen Austausch im Anschluss an meinen Vortrag.

Mehr zum Thema Parodontitis und Diabetes finden Sie in diesem Blog – klicken Sie einfach auf das gewünschte Schlagwort.

Gefährliche Wechselwirkungen:
Diabetes und Parodontitis

Zahnfleischbluten und Zahnfleischrückgang sollten für jeden Menschen ein Alarmsignal sein. Für Diabetiker gilt diese Warnung aber noch einmal deutlich eindringlicher. An Parodontitis erkrankte Diabetiker haben im Vergleich zu Nicht-Parodontitis-Diabetikern eine über doppelt so hohe Sterberate aufgrund von Herz-Kreislauf-Erkrankungen.
Die Sterberate aufgrund von diabetischen Nierenerkrankungen war in einer Studie des Dresdner Klinikums bei Parodontitispatienten sogar über achtmal so hoch.

Parodontitis und Zahnfleischentzündungen wirken dreifach auf eine Diabetes ein. Die entzündlichen Prozesse fördern die Entstehung und das Fortschreiten der Diabetes. Zusätzlich wird durch eine chronische Zahnfleischentzündung oder Parodontitis die Regulierung des Blutzuckerspiegels mit Insulin deutlich komplizierter. Außerdem werden permanent Entzündungsstoffe in die Blutbahn abgegeben, die sich im ganzen Körper verteilen. Liegt eine Diabetes vor, steigt dann die Gefahr, Gefäßverschlüsse zu erleiden. Diese können dauerhaft Augen und Nieren schädigen und zusätzlich einen Schlaganfall oder Herzinfarkt auslösen.

Weil der Zahnarzt eine wichtige Rolle für die Gesundheit des Zuckerkranken spielt, bin ich derzeit im Auftrag des Deutschen Ärzte-Verlags bundesweit als Referent tätig und kläre zahnärztliche Kollegen über die Wechselwirkungen sowie neue Methoden zur Früherkennung und Behandlung von Parodontitis und Zahnfleischentzündungen auf.

Umgekehrt empfehle ich Diabetikern eine regelmäßige Kontrolle beim spezialisierten Zahnarzt. In unserer Praxis setzen wir dazu einen Schnelltest ein, den aMMP-8 Test. Mit diesem können wir Parodontitis und Zahnfleischentzündungen zuverlässig und absolut schmerzfrei diagnostizieren. Der aMMP-8 Test spürt den gleichnamigen Entzündungsstoff auf, so dass Entzündungen frühzeitig lokalisiert werden können. Im Anschluss folgt eine genauso schmerzfreie und sanfte Therapie, um den Organismus nicht zu belasten. Wo früher operiert werden musste, genügt heute die sanfte, aber umso effektivere. photodynamische Therapie.

Bei dieser Therapieform kommt sanftes Laserlicht zum Einsatz, das in Kombination mit einer speziellen Flüssigkeit sogar antibiotikaresistente Bakterien abtötet. Dadurch sind wir heute in der Lage in neun von zehn Fällen auf die Gabe von Antibiotika zu verzichten. Auch das kommt Diabetikern zu Gute, die so von operativen Eingriffen verschont werden und auch auf die Einnahme von Antibiotika verzichten können.

Mehr Informationen unter http://www.john-chanteaux.de/diabetes

Vorträge für zahnärztliche Kollegen zu moderner Diagnose und Therapie von Parodontitis und Zahnfleischentzündungen

Ein neues Kapitel im Kampf gegen Parodontitis und Zahnfleischentzündungen haben wir in unserer Praxis bereits mit Einführung der photodynamischen Therapie aufgeschlagen. Jetzt verstärken wir unsere Anstrengungen im Bereich der Aufklärung über die gefährlichen Folgen der entzündlichen Prozesse im Mundraum und schulen die zahnärztlichen Kollegen in ganz Deutschland.

Ich freue mich sehr, im Auftrag des Deutschen Ärzte-Verlags unter anderem in Stuttgart und München meinen Kollegen die Methoden für Früherkennung und Behandlung von Parodontitis und Zahnfleischentzündungen erklären zu dürfen. Im Mittelpunkt wird dabei zum Beispiel der aMMP-8 Test stehen, den wir als eine der ersten Praxen bundesweit eingeführt haben, um entzündliche Prozesse schon im Frühstadium lokalisieren zu können. Bei der Behandlung werde ich dann über die Erfolge der photodynamischen Therapie berichten, bei der wir mit sanftem Laserlicht und einer speziellen Flüssigkeit sogar antibiotikaresistente Bakterien beseitigen.

Weitere Informationen unter www.john-chanteaux.de

Parodontitis und Zahnfleischentzündungen: gravierende Gefahren für Diabetiker

Das renommierte Zentrum für Zahn-, Mund- und Kieferheilkunde am Universitätsklinikum Carl Gustav Carus in Dresden berichtet in seinem neuen Magazin über die großen Gefahren für Diabetiker, die unter Parodontitis und Zahnfleischentzündungen leiden. „So haben an Parodontitis erkrankte Diabetiker im Vergleich zu Nicht-Parodontitis-Diabetikern eine über doppelt so hohe Sterberate aufgrund von Herz-Kreislauf-Erkrankungen bei dem gleichzeitigen Vorliegen einer solchen schweren Parodontitis. Die Sterberate aufgrund von diabetischen Nierenerkrankungen war bei Parodontitispatienten sogar über achtmal so hoch“, berichtet das Magazin.

Dabei beeinflussen Parodontitis und Zahnfleischentzündungen Diabetes auf dreifache Weise. Erstens begünstigen alle entzündlichen Prozesse im Mundraum die Entstehung und das Fortschreiten einer Diabetes. Zweitens erschwert eine chronische Zahnfleischentzündung bzw. Parodontitis häufig das „Einstellen“ des Blutzuckerspiegels mit Insulin. Das kann bedeuten, dass der Patient deutlich höhere Insulindosen benötigt und das Risiko einer gefährlichen Unterzuckerung extrem steigt. Drittens gelangen durch die Parodontitis und die Zahnfleischentzündung im Mund laufend Entzündungsstoffe in die Blutbahn und damit den ganzen Körper. Bei Diabetikern steigt dadurch die Gefahr von Gefäßverschlüssen. Sie schädigen dauerhaft Augen und Nieren, können aber auch einen Schlaganfall mit auslösen.

Umso wichtiger ist für Diabetiker eine regelmäßige Kontrolle beim Zahnarzt. Sie ermöglicht die frühzeitige Diagnose entzündlicher Prozesse. Ich rate dabei zum Einsatz eines Schnelltests, mit dem Parodontitis und Zahnfleischentzündungen sicher und schmerzfrei diagnostiziert werden können. Daran schließt sich dann eine ebenfalls schmerzfreie und sanfte Therapie an, um den Organismus nicht zu belasten. Auf operative Eingriffe oder Antibiotika können wir dabei dank der modernen photodynamischen Therapie in den meisten Fällen verzichten. Mehr Informationen unter http://www.john-chanteaux.de/diabetes